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Albert Ostermaier
Foto: Marcus Schlaf

Albert Ostermaier, geboren 1967 lebt und arbeitet in München. 1988 beginnt er, erste Gedichte zu veröffentlichen und erhält zwei Jahre darauf mit dem Literaturstipendium der Stadt München seinen ersten Preis. Das 1995 im Bayerischen Staatsschauspiel München uraufgeführte Stück Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie eröffnet Albert Ostermaiers Karriere als Theaterautor. Er wird Hausautor am Nationaltheater Mannheim, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Burgtheater. Seine Theaterstücke wurden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u. a. von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin Kušej.
Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman Zephyr und 2011 Schwarze Sonne scheine, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Venedig. Die Unsichtbare von Christopher Thomas, ein Fotoband mit Gedichten von Albert Ostermaier erschien 2012 im Prestel-Verlag. Seit September 2013 ist der neue Roman Seine Zeit zu sterben auf dem Markt. Aktuell sind in 2014 bei Suhrkamp zwei neue Lyrikbände erschienen, Flügelwechsel Fußball-Oden und Gedichte sowie Außer mir.
Albert Ostermaier ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Er war „writer in residence“ in New York und übernahm in den letzten Jahren Gastdozenturen an diversen deutschen Universitäten. Als Künstlerischer Leiter verschiedener Festivals hat Albert Ostermaier großes Ansehen erlangt. Für die Nibelungenfestspiele 2015 in Worms verpflichtete ihn Nico Hofmann als Autor. Dort erlebte sein Stück Gemetzel im Juli 2015 seine Uraufführung.

Auszeichnungen:


2011 "Welt"-Literaturpreis

2010 Bertolt-Brecht Preis der Stadt Augsburg

2003 Kleist Preis

2000 Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München

2000 Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts für Letzter Aufruf

1998 Hubert-von-Herkomer-Preis der Stadt Landsberg am Lech

1998 Übersetzerpreis des Goethe-Instituts

1997 Ernst-Toller-Preis

1995 Lyrik-Preis des PEN Liechtenstein


Theaterstücke:
Deutsch von Elisabeth Edl
3 D, 10 H, Statisten, Doppelbesetzung
1 H, und eine Schlafende oder eine Puppe
Publikationen:
Gemetzel
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-73007-0
Gemetzel
FISCHER E-Books
ISBN 978-3-10-403501-7
Shakespeare
FISCHER E-Books
ISBN 978-3-10-402099-0
Shakespeare
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18913-7
Theater Theater 27
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-29630-9
Theater Theater 28
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-29932-4
Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-002391-9
Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen
FISCHER E-Books
ISBN 978-3-10-403500-0
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