Neuigkeiten
Showcase
Jeton Neziraj bei DIE BESTEN AUS DEM OSTEN! Folge 10: Kosovo
Wir freuen uns die kommende Uraufführung von Jeton Nezirajs neuestem Stück Yue Madeleine Yue (Yue Medlin Yue) ankündigen zu dürfen. Das Volkstheater Wien wird die Aufführung im Rahmen des Festivals Die Besten aus dem Osten! präsentieren, das im Februar ganz im Zeichen des Kosovo stehen wird. Außerdem präsentiert das Volkstheater eine szenische Lesung von Nezirajs Krieg in Zeiten der Liebe.
Im Hundsturm des Volkstheater Wien, am 24. und 25. Februar. Weitere Informationen entnehmen Sie diesem Link und der offiziellen Ankündigung des Volkstheaters (s.u.).
Die Besten aus dem Osten! Folge 10: Kosovo
Faszinierend und fremd präsentiert sich aus westlicher Sicht der Kosovo, die jüngste europäische Republik, die am 18. Februar 2008 ihre Unabhängigkeit erklärte und noch immer unter den Folgen des Krieges leidet, der bereits über zehn Jahre zurückliegt.
Volume 10 der Besten aus dem Osten! widmet sich diesem Land und wartet mit einer kleinen Sensation auf:
Einer der führenden Theatermacher des Kosovo, Jeton Neziraj, steuert für das Festival eine Uraufführung bei: Yue Medlin Yue/Yue Madeleine Yue, ein intelligent-absurdmusikalisches Stück abseits jeglicher Folkloreklischees über eine Roma-Familie, die im chaotischen Nachkriegskosovo wieder Fuß zu fassen versucht. Die Produktion seiner Theatergruppe Qendra Multimedia wird mit deutschen Übertiteln gezeigt.
Der Showcase zum Autor und Theatermacher Jeton Neziraj, der bis 2011 drei Jahre lang das Nationaltheater in Prishtina leitete, präsentiert auch die szenische Lesung seines Stückes Krieg in Zeiten der Liebe.
Jan Lauwers erhält das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Kulturministerin Dr. Claudia Schmied verleiht dem bedeutenden belgischen Künstler Jan Lauwers das 'Goldene Ehrenzeichnen für Verdienste um die Republik Österreich'. Die Überreichung des Dekrets und der Insignien findet im Wiener Akademietheater am 16. Jänner 2012 statt.
Wir gratulieren!
Die Stadt Mainz, das ZDF und 3sat werden Kathrin Röggla im März 2012 mit dem Mainzer Stadtschreiberpreis auszeichnen.
Der mit 12.500€ dotierte Preis ist außerdem mit einem Aufenthalt in der Stadtschreiberwohnung im Mainzer Gutenberg-Museum verbunden und der Möglichkeit, zusammen mit dem ZDF eine Dokumentation zu produzieren. In der Begründung heißt es, dass sie sich "temperamentvoll und wütend, lustvoll und sich kunstvoll auf die gegenwärtige Sprache einlasse" und den "Seelenzustand einer Welt im Alarmzustand" beschreibe.
Wir gratulieren herzlichst!
Sophie Reyer wurde zu den diesjährigen Werkstatttagen des Wiener Burgtheaters eingeladen.
Aus 51 Einsendungen hat die Jury die (noch unfertigen) Stücke von fünf jungen Autorinnen und Autoren ausgewählt. Diese haben nun ab dem 3. Oktober die Gelegenheit, mit Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen ihre Texte weiterzuentwickeln und an der realen Aufführungspraxis zu erproben.
Am 16. Oktober werden die einzelnen Stücke anhand von Schlüsselszenen präsentiert.
Der mit 25.000 € dotierte Ludwig-Mülheims-Preis für religiöse Dramatik 2011 wird an Thomas Hürlimann verliehen.
Die Jury würdigt damit ein formal vielfältiges Bühnenwerk mit strengem ästhetischen Anspruch, in dem der Autor drei Jahrzehnte hindurch religiöse Sinngehalte aufgegriffen und in komplexe Resonanzräume überführt habe. In seinen beiden Einsiedler Welttheatern sei ihm die eigenwillige Erneuerung der Tradition einer zentralen Gestalt des christlichen Dramas gelungen.
Die Preisverleihung wird am 20. November 2011 im Saal des Deutschen Theaters, Schumannstr. 13a, Berlin, durch Prof. Dr. Gottfried Honnefelder vorgenommen. Die Laudatio hält Volker Hesse, Zürich, der ehemalige Intendant des Berliner Maxim-Gorki-Theaters und Regisseur der beiden Einsiedler Welttheater.
Der auf einer privaten Stiftung beruhende Ludwig-Mülheims-Preis wird damit nach einer längeren Pause wieder vergeben. Bisherige Preisträger waren Tankred Dorst, Christoph Hein und Gerlind Reinshagen.
Die Kritikerumfrage des aktuellen Jahrbuchs der Theater heute hat Wolfram Lotz anhand seines Stücks Einige Nachrichten an das All zum Nachwuchsautor des Jahres 2011 gewählt.
Der diesjährige Förderpreis der Stadt Wien, in der Sparte Literatur, wurde an Ewald Palmetshofer vergeben.
Unter dem Motte Make me laugh präsentiert die diesjährige Allein-Jurorin Elke Schmitter die Auswahl der "Langen Nacht der Autoren". David Lindemanns Getränk Hoffnung und Judith Kuckarts Paradiesvögel gehören in diesem Jahr zu den fünf ausgewählten Stücken.
David Lindemanns Getränk Hoffnung ist eine scharfsinnige Komödie über die skurrilen Auswüchse der Finanzkrise und die politischen Abgründe unserer Tage, außerdem ein Lehrstück im klassischen Sinne für Finanzdienstleister und ihre Kunden. Wie bei dem Stück Koala Lumpur zeigt er in einem Ausschnitt des Kleinen das Ausmaß des Großen. Zynisch, höchst amüsant und wahlweise, für die Optimisten unter den Theaterleuten, sogar mit einem Happy End.
In diesem Jahr wurden gleich zwei Stücke von Roland Schimmelpfennig zu den Autorentheatertagen nach Berlin eingeladen: Das kürzlich erst am Schauspiel Frankfurt uraufgeführte Stück Wenn, dann: Was wir tun, wie und warum sowie Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes. Letzteres wird sowohl in der Wiener Inszenierung von Roland Schimmelpfennig, als auch in der deutschsprachigen Erstaufführung von Martin Kusej zu sehen sein.
Neben Ewald Palmetshofers tier.man wird doch bitte unterschicht (Gastspiel des Schauspielhauses Wien, in der Regie von Felicitas Brucker) sind außerdem noch Kathrin Rögglas Publikumsberatung und Daniel Mezgers Balkanmusik eingeladen worden.
Außerdem wurden Getränk Hoffnung von David Lindemann und Paradiesvögel von Judith Kuckart für die Lange Nacht der Autoren ausgewählt.
Entnehmen Sie hier das Programm der Autorentheatertage.
Wir gratulieren!
Nicole Oder hat den mit 2.555€ dotierten Publikumspreis des Festivals Radikal Jung für ihre Inszenierung Arabqueen erhalten. Herzlichen Glückwunsch!
Clybourne Park von
Bruce Norris in der deutschen Erstaufführung am Staatstheater Mainz
Das jüngst mit dem Pulitzer Prize für Drama ausgezeichnete Stück Clybourne Park feierte am Staatstheater Mainz seine deutschsprachige Erstaufführung. Nach Reiz und Schmerz inszenierte Matthias Fontheim nach Clybourne Park bereits das zweite Stück von Bruce Norris. Dabei hat er einen Theaterabend "von höchstem, von wirklich allerhöchstem Unterhaltungswert zustande gebracht." (Jens Frederiksen im Wiesbadener Kurier, 11.04.2011)
In der der Erklärung der Jury des Pulitzer Prize heißt es, Clybourne Park sei "ein kraftvolles Werk, dessen Figuren in witziger und scharfsichtiger Weise Amerikas gelegentlich giftigen Kampf um Klassen- und Rassenbewußtsein verhandeln."
Der 16. Preisträger des Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker heißt Wolfram Lotz und wird für sein Stück Der große Marsch ausgezeichnet. Markus Derling, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Umweltschutz und Kultur der Stadt Frankfurt (Oder), stellte am 10. Januar den Preisträger im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) vor.
Die Jury habe sich für das Stück von Wolfgang Lotz entschieden, da dieses mit den Mitteln der Dramatik auf besonders kluge und analytische Weise die Befreiung aus festgefahrenen Denkmodellen und Strukturen zeige, begründete Markus Derling die Auswahl.
Das Saarländische Staatstheater Saarbrücken wird das Stück inszenieren und am 20. Mai 2011 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen zur Uraufführung bringen. Regie wird Christoph Diem führen.
Der 1981 in Hamburg geborene Wolfram Lotz wuchs im Schwarzwald auf und studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz. Seit 2007 studiert er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Mitbegründer und -herausgeber der Literaturzeitschrift Minima und ist seit 2010 Redakteur von EDIT. Lotz verfasste Drehbücher, Essays, Erzählungen, Gedichte, Blog-Beiträge und das Hörspiel „In Ewigkeit Ameisen“. 2005 erhielt er den Literaturpreis der Stadt Steyr und 2009 das Stadtschreiber-Stipendium Rottweil. Mit Der große Marsch wurde er zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2010 eingeladen. Wolfram Lotz erhielt hierfür einen Werkauftrag. Am Deutschen Nationaltheater Weimar feiert sein Stück Einige Nachrichten an das All am 24. Februar 2011 Uraufführung.
In Frankfurt (Oder) wird Der große Marsch am Eröffnungsabend der Kleist-Festtage zu sehen sein. Das jährlich wiederkehrende Festival zu Ehren des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist beginnt in diesem Jahr am 18. Oktober und hat seinen Abschluss am 30. Oktober. (www.heinrich-von-kleist.org/kleiststadt-frankfurt-oder/kleist-foerderpreis-fuer-junge-dramatiker/)
8 x Nestroy 2010 mit dem S. Fischer Verlag
Bestes Stück:
"worst case" von Kathrin Röggla
Beste deutschsprachige Aufführung:
Volpone von Ben Jonson, inszeniert von Werner Düggelin am Schauspielhaus Zürich
Beste Regie:
Alvis Hermanis mit Eine Familie von Tracy Letts, Akademietheater Wien
Beste Ausstattung:
Johannes Schütz für Das Begräbnis von Thomas Vinterberg, Burgtheater Wien
Beste Schauspielerin:
Kirsten Dene als Violet Weston in Eine Familie von Tracy Letts, Akademietheater Wien
Bester Schauspieler:
Martin Wuttke als Christian in Das Begräbnis von Thomas Vinterberg, Burgtheater und mit Peking Opel von René Pollesch, Akademietheater Wien
Beste Nebenrolle:
Johann Adam Oest mit verschiedenen Rollen in Der goldene Drache von Roland Schimmelpfennig, Akademietheater Wien
Spezialpreis:
Matthias Hartmann für die „öffentlichen Proben“ von Krieg und Frieden von Leo Tolstoi, Kasino/Burgtheater Wien
Romeo und Julia (THAT BITCH - CAN BE PART OF ME) (Romeo and Juliet) in der Bearbeitung von
Nuran David Calis wird am 03., 05., 08. und 10. Juni 2010 von dem
LAB THEATRE in Jerusalem in hebräischer Sprache aufgeführt werden
Autorentag 2010 | 2. Dramatikerpreis
Robert Woelfl und Stefan Finke gewinnen den 2. Dramatikerpreis des Stadttheaters Klagenfurt. Der Publikumspreis ging ebenfalls an
Robert Woelfl für sein Stück
Wir verkaufen immer.
Mit seinem Stück
stehende gewässer / verlier dein herz nicht an dinge johnny lass es bei den menschen ist der Autor
Markus Bauer zum diesjährigen
Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Der Text wird im Rahmen des Heidelberger Stückemarktes in einer szenischen Lesungen, am 08. und 09. Mai 2010, vorgestellt.
Einladung zum Theatertreffen 2010 von
Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen von Ettore Scola und Ruggero Maccari (Schauspiel Köln, Regie: Karin Beier)
und
Der goldene Drache von
Roland Schimmelpfennig (Burgtheater Wien, Regie: Roland Schimmelpfennig)
Einladung zu den 35. Mühlheimer Theatertagen 2010
Ewald Palmetshofer faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete des Wiener Schauspielhauses in der Regie von Felicitas Brucker
und
Kathrin Röggla Die Beteiligten vom Düsseldorfer Schauspielhaus in der Regie von Stephan Rottkamp
und
Roland Schimmelpfennig Der goldene Drache vom Burgtheater Wien, Akademietheater, in der Regie von Roland Schimmelpfennig
Am 28. April 2010 wird Roland Schimmelpfennig der "Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2010" verliehen. Die Preisverleihung findet in Mainz statt. Minsterpräsident Kurt Beck wird den Preis überreichen.